Schmetterlinge in weiß
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"Kaufen auch sie jetzt eine Orgelpfeife"

Diese Schlagzeile las ich auf der Werbung vor mir, während ich auf der Toilette des Cafes in welches wir gerade eingekehrt waren, versuchte über das nachzudenken, was gerade geschehen war. Nach wochen, wenn nicht sogar monatelangem Warten, hatte ich heute endlich den ersehnten Anruf meiner Austauschorganisation bekommen.

Nun wusste ich also, das ich mein nächstes Jahr in einer Familie namens Kennedy im Bundesstaat Missouri verbringen würde. Irgendwie fiel mir auf, dass ich nach dieser Information nur noch nervöser und aufgeregter war als vorher und verbrachte somit den restlichen Nachmittag mit Kaffeetrinken. Nicht, dass dies meiner Nervösität geholfen hätte, aber wenigstens war ich beschäftigt. Während ich mich umschaute und darüber sinnieren wollte, dass morgen meine letzte Woche in Deutschland anbricht, bemerkte ich dann doch nebenbei, dass ich mich immernoch in Österreich befand.

Somit sind meine Tage in Deutschland gezählt und zwar ziemlich genau auf drei Volle, einen Halben und einen viertel Tag. Langsam wird mir dann doch bewusst, Jetzt wird es Ernst! Trotzdem ist alles noch etwas unfassbar und selbst auf dem Weg von Leoben nach Wien kann ich es noch nicht ganz glauben. Begleitet werde ich von den Klängen der Kaiser Chiefs:

"Oh my God I can't believe it"

3.8.06 22:07


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Zurück in Deutschland und einiges an Mails später

Nachdem ich den Flug zurück nach Deutschland und auch die etwas weniger tränenreiche als gedachte Abschiedstour bei meinen Verwandten gut überstanden habe, kann ich mich langsam ans Kofferpacken machen. Die Frage ist nur, was nehm ich mit und was nicht.

Was braucht man in the Middle of Nowhere? Die zahlreichen Mails meiner Gastfamilie sind auch nur bedingt aufschlussreich, dafür weiß ich inzwischen, dass meine als Vegetarier benannten Gasteltern eher in einer amerikanische Vegetarier-Version denken. Heißt soviel, wie sie essen noch chicken und fish, ach turkey und pork auch noch. Und sometimes, aber nur sometimes red meat. Naja, halt vegetarisch.

Außerdem wohnen sie in einem Dorf mit 15 Häusern, von denen ein paar leer stehen. Wie viel sind ein paar bei 15??? Somit hat das Dorf weniger Häuser als sie Enkelkinder, schließlich ist Nr. 16 da gerade dabei geboren zu werden. Da die Kinder aber alle 9 Stunden entfernt wohnen, wird aus dem Leben als Großfamilie halt doch nichts. Meine Schule haben sie übrigens ausgesucht, weil sie im Gegensatz zu der anderen zur Auswahlstehenden (welche akademisch besser war) ein besseres Sportangebot hat !!!

Ich bin echt gespannt auf das nächste Jahr! Noch 2 Tage! 

9.8.06 21:50


Und laed und laed und laed ...

Ich geh einfach mal davon aus, dass ihr alle diese schoene T-Online Werbung mit dem Ladebalken kennt. Nun so geht es mir momentan, den angekommen im schoenen Missouri verbringe ich meine Zeit am PC damit den Ladebalken zu beobachten. Vielleicht bin ich auch einfach zu verwoehnt, aber dass ist der Punkt warum ich mich dann doch nur spaerlich melde. Ansonsten ist es aber schoen hier. Morgen ist mein erster schultag: Holocaust Literatur; Physik; Englisch III, Algebra II, Family Living; Goverment und American History. Ich hab nicht mal Studihall *schimpf* ;-)

Ansonsten geht's mir aber gut und alle sind nett.
Also viele gruesse aus Amiland !!!

17.8.06 00:25


"Was zieh ich an, was zieh ich an, damit man mich auch gut sehen kann ..."

Nicht genau das, aber doch etwas aehnliches haette ich singen sollen, als ich heute morgen in bester Erst- bzw. Fuenftklaesslermanier vor meiner neuen Schule stand, niemand kannte und Leute beobachtete. Inzwischen scheint die Schule aber zumindest mich zu kenne, denn als ich waehrend der Lunch Zeit den Restroom betrat, standen da zwei Maedels die mich mit "You're Patricia!" begruessten. Nicht das ich ihre Namen gewusst haette.
Generell waren aber alle sehr nett. Ich hab zwar Zeitweise keine Ahnung gehabt, worueber sie reden (Lehrer und Schueler) ... aber nett. Ich konnte den ganzen ueberraschten Amis auch noch mitteilen, das ich tatsaechlich deutsch spreche. Der andere "deutsche Austauschschueler" wohl nicht. Ich hab ihn noch nicht getroffen, aber er scheint wohl nicht so ganz deutsch und auserdem mindestens im zweiten jahr da zu sein *denk*
Werd das ja vielleicht noch rausbekommen. Liebe Gruesse.

18.8.06 01:56


Schule must go on ...

Was soll ich sagen. Noch immer geht es mir gut, noch immer sind alle freundlich und noch immer (warum auch immer?!?) lieben sie meinen Akzent
Im allgemeinen wird die schule etwas stressiger, wir bekommen doch tatsaechlich hausaufgaben und schreiben test, aber ich gewoehn mich langsam dran. Etwas ungewohnt ist die tatsache, dass ich nach meiner heimkehr aus der schule kaum einen meiner freunde erreichen kann, weil es dann doch schon gut halb 12 bei euch drueben ist. Ja, ich far far away kann sagen: "Da drueben bei euch"
Die meisten dummen Fragen hab ich auch schon hinter mir, allerdings wusste ich nicht genau was meine socialogi lehrerin von mir erwartete, als sie meinte ich als deutsche muesste doch alle kommunistischen staaten ausser china und kuba kennen ???
Im allgemeinen wird von mir ein hoher deutscher Bildungsstandard erwartet ... HILFE !!!
Aber wie gesagt, ansonsten geht es mir gut

22.8.06 03:15


Kurzer Nachtrag zum Layout

Sind die nicht suess?
Nach dem ich diese was auch immer es sind entdeckt, habe, fand ich das "i wish i had a nose" doch etwas tragisch und bin so zu einer froehlicheren und vielleicht auch passenderen version umgeschwenkt.
Ich mag's auf jedenfall.

22.8.06 03:19


I created the earth

So far gibt es eigentlich noch nicht viel neues von mir. Aber da anscheinend tatsaechlich leute existieren die meinen blog lesen (ich hab euch so gerne ^^) dachte ich meld ich mich nochmal und geb euch etwas beschaeftigung in euren ohne mich vermutlich furchtbar langweiligen ferien
Waehrend ihr also noch weit von der Schule entfernt seid, habe ich bereits meinen ersten ganz eigenenen Aufsatz (complet in englisch !!!) geschrieben. Also falls es irgendwenn interessier, hier ist er, Thema war "create the earth"

 

Long ago there were people living on the clouds. They’ve got wings so they could fly and don’t have to walk on the clouds. They were really intelligent and so many of them were philosophers, speakers and poets. They don’t have to eat or drink and so they just fly around the whole day and talked to each other.

 

Normally they always have real mild weather and so everyone was really surprised when one winter it starts to be cold. It was so cold that the words they spoke froze in the air. They were falling down through the clouds and in the moment they disappeared in the mist, the people couldn’t think about them anymore. So the whole population gets really ill because no one said anything anymore. They were just quiet standing in the air.

 

There was just one girl, who didn’t lose her words and her mind yet. She was always really quiet and preferred to listen to the others and in this winter she said just a few words. She thought about how to heal all the people and so she decided to go down through the clouds to look where all the words and thoughts went.

 

When she flew through the clouds she felt her wings getting wet from all the water in the air. Then she saw how her wings were melting. At least they were gone and she was falling down.

 

Then she saw that there was a big water and on the water were the frozen words swimming like ice cupes. On most of them plants starts growing and there were flowers and trees. Sometimes there were sun coming through the clouds and where it shines on the ice, it starts melting. The melting ice build rivers and many of them started at the top of mountains because that’s the nearest to the sun. Where she felt through the clouds there was a big hole and the sun melts the ice there so it became the Mississippi River. When the girl felt on the ground she didn’t fall hard because there was soft green grass all over. At some places where no grass, flowers or trees were growing was so much dust on the ice that it became a desert.

 

The girl was walking over this new earth and she was wondering how to get the words back in the sky. After a while she started feeling hungry and thirsty. She never felt this before so that felt really strange. The girl started to drink some water from the rivers and eat some fruit from the trees which roots were in the ice. When she was saturated she felt all the words she lost coming back to her, so she made the water and the fruits to the new source of life.

Lisa, falls du bis hierhin durchgehalten hast: Ist es nicht schoen das Essen lebensnotwendig ist

25.8.06 03:25


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